Zum Inhalt springen

Deutschsprachiger Service in Hurghada

Jetzt in Hurghada: · Sonnenuntergang 17:02

31° · Wasser 26°
Hurghada Ausfliug Hurghada Ausfliug
Ausflug buchen
reisetipps

Karnak-Tempel: Eine Reise durch die größte Tempelstadt des alten Ägypten

Karnak-Tempel

Am Ostufer des Nils, rund 2,5 Kilometer nördlich von Luxor, steht eines der gewaltigsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte. Wer hier ankommt, besucht nicht einfach einen Tempel, sondern betritt eine ganze Stadt aus Säulen, Pylonen, Statuen und heiligen Kapellen. Sie ist über Jahrhunderte gewachsen, und Dutzende Pharaonen haben an ihr mitgebaut.

Der Karnak-Tempel ist die größte religiöse Anlage Ägyptens und eine der größten antiken Tempelanlagen der Welt. In diesem Beitrag begleiten wir Sie auf einem ausführlichen Rundgang: von der Geschichte über die einzelnen Bezirke bis zu den Highlights, ergänzt um praktische Tipps für Ihren Besuch.

Sie möchten Karnak nicht nur lesen, sondern erleben? Buchen Sie Ihren Ausflug zum Karnak-Tempel bequem online über hurghada-urlaub.de und sichern Sie sich Ihren Platz.

karnak-tempel
karnak-tempel

 

Wo liegt Karnak? Das Tor zum alten Theben

Karnak ist ein Ort am östlichen Nilufer, nur wenige Kilometer nördlich von Luxor. In der Antike lag hier das Herz Thebens, der Hauptstadt Ägyptens in Zeiten höchster Macht und das Zentrum der Verehrung des Gottes Amun.

Die Tempel von Karnak gehören gemeinsam mit dem Luxor-Tempel und der thebanischen Nekropole zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das erklärt, warum Luxor als größtes Freilichtmuseum der Welt gilt und warum Karnak auf keiner Reiseroute fehlen sollte.

Die Bauzeit: Ein Projekt über rund 2.000 Jahre

Besonders faszinierend ist, dass Karnak nie in einem Zug entstand. Die ältesten heute noch sichtbaren Überreste stammen aus der 12. Dynastie unter Sesostris I. (Mittleres Reich). Von da an wurde die Anlage bis in die Ptolemäer- und Römerzeit immer wieder umgebaut und erweitert, insgesamt über rund 2.000 Jahre.

Jeder Herrscher wollte im Haus des Gottes seine Spuren hinterlassen: Manche errichteten neue Pylone, andere Säulenhallen und Kapellen, wieder andere rissen ältere Teile ab, um das Baumaterial neu zu verwenden. Das Ergebnis ist ein labyrinthartiges Gebilde, in dem jeder Winkel ein anderes Kapitel der ägyptischen Geschichte erzählt.

Wie der kleinere Luxor-Tempel diente auch Karnak der Verehrung des Gottes Amun. Die Anlage besteht aus drei von Mauern umgebenen Bezirken, die wir weiter unten genauer vorstellen.

Der Tempel des Amun-Re: Das Herz von Karnak

Der Tempel des Amun-Re, auch Reichstempel genannt, ist mit zehn Pylonen der größte ägyptische Tempel überhaupt. Der größte Pylon, der erste, ist 113 Meter breit, 15 Meter dick und rund 43 Meter hoch. Der Amun-Bezirk umfasst rund 30 Hektar.

Streng genommen ist der Amun-Re-Tempel kein Tempel im klassischen Sinn, sondern eine Ansammlung verschiedener, aneinandergebauter Sakralbauten. Einige Teile wurden abgerissen und als Baumaterial für andere verwendet. Unangetastet blieb jedoch das Zentrum, das vom heutigen vierten Pylon bis zum Ach-menu reicht und als besonders heiliger Bereich galt.

Der große Säulensaal: Ein Weltwunder der Baukunst

Wenn Karnak ein Juwel besitzt, dann ist es der große Säulensaal, das Hypostyl. 134 Säulen in 16 Reihen stehen auf einer Fläche von 5.408 m² (rund 103 m Länge und 53 m Breite). Der Saal gilt vielen als Weltwunder der Baukunst und als eines der großartigsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte.

Mit dem Bau begann Haremhab zwischen dem zweiten und dritten Pylon, vollendet wurde er von Sethos I. und Ramses II. Die Säulen sind in Form von Papyruspflanzen gestaltet und trugen einst ein Dach aus Steinplatten. Die zwölf Säulen des Mittelschiffs erreichen eine Höhe von über 20 Metern.

Tipp: Schauen Sie nicht nur nach oben. Treten Sie nah an die Säulen heran und betrachten Sie die Reliefs vom Sockel bis zum Kapitell. Jede Säule ist ein eigenes Bild voller Rituale, Könige und Götter.

Diesen Anblick sollten Sie nicht verpassen: Reservieren Sie Ihre Tour nach Karnak schon heute und stehen Sie bald selbst zwischen den 134 Säulen.

Die Sphingenallee: Der heilige Weg zwischen Karnak und Luxor

In der Antike verband eine rund 2,7 Kilometer lange Allee, die beidseitig von Sphingen gesäumt war, den Amun-Tempel in Karnak mit dem Luxor-Tempel. Die Zahl der Statuen wird in der Literatur unterschiedlich angegeben; Schätzungen gehen von mehreren Hundert Sphingen aus. Am Karnak-Ende erreichte der Weg den 10. Pylon des Tempels.

Stellen Sie sich die großen religiösen Feste vor, bei denen die Prozessionen zwischen zwei Reihen von Statuen über diesen heiligen Weg zogen: feierlich, prunkvoll und voller Spiritualität. Bis heute zählt die Allee zu den Symbolen von Luxor.

Wozu diente Karnak? Die Bedeutung der Maat

Tempel waren im alten Ägypten mehr als Orte der Anbetung: Sie dienten dazu, das Gleichgewicht der Welt zu bewahren. Der altägyptischen Glaubenswelt lag das Prinzip der kosmischen Ordnung zugrunde, die Maat genannt wurde.

Die Maat ist für Sonnenauf- und Sonnenuntergang verantwortlich und regelt das Zusammenleben der Menschen. Sie bezeichnet nicht nur das angestrebte Ideal der Welt, sondern auch ihren Ist-Zustand. Sie beruht auf dem Gedanken, dass die göttliche Gemeinschaft ein Abbild jener auf Erden ist. Deshalb erhielt der Pharao den Auftrag, die kosmische Ordnung auf der Erde in seinem Reich zu verwirklichen.

Die Maat ist jedoch nicht unveränderlich. Durch das Verhalten der Menschen können die Waagschalen aus dem Gleichgewicht geraten und Chaos, Isfet genannt, und Vernichtung über die Welt bringen. Chaos musste daher ständig ferngehalten werden. Der Tempel war ein Abbild der Welt, und die oberste Pflicht des Pharaos war es, die Maat aufrechtzuerhalten. Das geschah durch heilige Kulthandlungen im heiligsten Bereich des Tempels, bei denen der König und der Hohepriester Opfer darbrachten sowie Gebete und Gesänge vollzogen.

Die Triade von Theben: Amun, Mut und Chons

Karnak wurde nicht nur zu Ehren Amuns erbaut. Auch seine Gattin, die Göttin Mut, und ihr gemeinsamer Sohn Chons wurden hier verehrt. Zusammen bildeten sie die Triade von Theben. Außerdem wurde hier der Gott Month geehrt, der zur Zeit der 11. Dynastie Hauptgott von Theben war.

Im Mittleren Reich, ab der 12. Dynastie, stieg Amun, der mit dem Sonnengott zu Amun-Re verschmolz, zum bedeutendsten Gott Thebens und später des ganzen Reiches auf. Die Herrscher begannen den Bau des Tempels, der über die Jahrtausende zu dem Komplex heranwuchs, den wir heute kennen. Täglich übte die Amun-Priesterschaft hier ihren Tempeldienst aus.

Karnak in Zahlen: Die Dimensionen eines Giganten

Karnak sprengt jede Vorstellungskraft. Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

Kennzahl Angabe
Bauzeit rund 2.000 Jahre (Mittleres Reich bis Römerzeit)
Amun-Bezirk ca. 30 Hektar
Pylone im Tempel des Amun-Re 10
Größter Pylon (erster Pylon) 113 m breit, 15 m dick, rund 43 m hoch
Großer Säulensaal 134 Säulen in 16 Reihen auf 5.408 m²
Sphingenallee nach Luxor ca. 2,7 km, ursprünglich mehrere Hundert Sphingen
Heiliger See 120 m × 77 m
Königsliste von Karnak 61 Könige
Weiße Kapelle 6,54 m × 6,54 m, 16 Pfeiler
Rote Kapelle aus 319 wiederentdeckten Blöcken errichtet
Tempel des Chons ca. 80 m × 30 m

 

Schon diese Werte zeigen, warum die Anlage als größte religiöse Stätte Ägyptens gilt und warum ein einziger Besuch kaum ausreicht, um alles zu sehen.

Die drei Bezirke von Karnak: Eine Stadt in der Stadt

Die Tempelanlage besteht aus drei Bezirken, die jeweils von einer Mauer umgeben sind:

  • Bezirk des Amun (altägyptisch Ipet-sut, „Ort der Erwählung“): der größte und wichtigste Bereich.
  • Bezirk des Month: ca. 2,34 ha, nördlich des Amun-Bezirks.
  • Bezirk der Mut: ca. 9,2 ha, südlich des Amun-Bezirks.

Dazu kam der Aton-Tempel (Gem-pa-Aton), ein weiterer Bau, den Echnaton errichten ließ.

Der Bezirk des Amun: Das Herzstück der Anlage

Er beherbergt den großen Tempel des Amun-Re, den Tempel des Chons, das Barkenheiligtum Ramses’ III., den Tempel der Opet, ein kleines Heiligtum des Ptah sowie den Tempel Amenophis’ II. Im Folgenden die wichtigsten Stationen.

Der erste Hof und der Kiosk des Taharqa

Hinter dem ersten Pylon öffnet sich ein weiter Hof. Hier ragt der Kiosk des Taharqa mit seiner einzelnen hohen Papyrussäule auf, einer der bekanntesten Anblicke von Karnak. Der Hof führt zum zweiten Pylon, dessen Eingang zwei Kolossalstatuen Ramses’ II. flankieren.

Der Tempel Ramses’ III.: Ein Juwel in gutem Zustand

Auf der rechten Seite des ersten Hofes steht der Tempel Ramses’ III. Er ist in sehr gutem Zustand und bis heute fast vollständig erhalten. Der Festhof liegt hinter den zwei Kolossalfiguren und dem Pylon und wird von acht Statuenpfeilern gesäumt. Man gelangt in eine kleine Halle mit vier Statuenpfeilern, an die sich das Hypostyl mit 2 × 4 Säulen anschließt. Dahinter liegen drei Sanktuare für Amun-Re, Mut und Chons. Die Ähnlichkeit mit dem Tempel C des Mut-Bezirks ist laut Bauforschung verblüffend.

Ach-menu: Das „Millionenjahrhaus“ Thutmosis’ III.

Der Festtempel Thutmosis’ III., Ach-menu genannt, trägt neben seinem Namen auch die Bezeichnung „Millionenjahrhaus“. Das weist darauf hin, dass er dem Kult des Königs in der Erscheinungsform des Amun-Re geweiht war.

Im Zugang befand sich die Königsliste von Karnak mit den Namen von 61 Königen. Die Tafel zeigt Thutmosis III., wie er vor den Vorgängern Opfer darbringt. Eigentlich bildet sie Königsstatuen ab, die er beim Umbau des Tempels vorfand und an einem anderen Ort deponierte. Die Liste ist nicht chronologisch geordnet, aber von großer Bedeutung, da sie Herrscher der Ersten und Zweiten Zwischenzeit nennt, die in keiner anderen Königsliste auftauchen. Das Original wurde im 19. Jahrhundert nach Paris gebracht und befindet sich heute im Louvre.

Im hinteren Teil des Ach-menu befinden sich die Sanktuare für die Götter Sokar und Amun-Re.

Die heiligen Kapellen: Stein für Stein wiedererrichtet

Bei der Restaurierung des dritten Pylons, den Amenophis III. errichten ließ, fand man als Füllmaterial Bauteile der Weißen, der Roten und der Alabasterkapelle. Im 20. Jahrhundert rekonstruierte man die Weiße Kapelle Sesostris’ I. und die Alabasterkapelle aus den wiederentdeckten Blöcken, zu Beginn des 21. Jahrhunderts auch die Rote Kapelle der Hatschepsut. Der dritte Pylon war ursprünglich rund 98 m breit und 14 m dick. Heute ist er stark beschädigt und nur noch etwa 35 m hoch.

Die Weiße Kapelle. Die Weiße Kapelle (Chapelle blanche) entstand unter Sesostris I. in der 12. Dynastie. Sie besteht aus weißem Kalkstein und ist das älteste geschlossene Bauwerk des Amun-Bezirks. Auf einem etwa 1,20 m hohen Sockel steht ein quadratischer Kiosk von 6,54 × 6,54 m, dessen Dach von 16 Pfeilern getragen wird. Als Barkensanktuar diente sie bei Festen als Kapelle für die Götterbarke. Heute steht sie im Freilichtmuseum.

Die Rote Kapelle. Königin Hatschepsut ließ die Rote Kapelle in der 18. Dynastie errichten, ebenfalls als Barkensanktuar. Unter Thutmosis III. wurde sie abgerissen, und Amenophis III. verwendete ihre Blöcke als Füllmaterial für den dritten Pylon. Bei Restaurierungsarbeiten entdeckte man 319 Blöcke aus rotem Quarzit, zu denen ein Sockel aus schwarzem Granit gehört. Daraus wurde die Kapelle im Freilichtmuseum wiedererrichtet. Die Bilder zeigen die Krönung der Hatschepsut, Opferszenen und thebanische Feste wie das Opet-Fest. Hier findet sich auch die älteste Darstellung dieses Festes.

Die Alabasterkapelle. Die Alabasterkapelle, ebenfalls ein Barkensanktuar der 18. Dynastie, wurde im Freilichtmuseum aus den wiederentdeckten Blöcken zusammengesetzt. Im Museum stehen mehrere Alabasterkapellen, darunter die Kapelle Amenophis’ I. Wie die Rote und die Weiße Kapelle standen sie vermutlich einst im Bereich zwischen dem dritten und siebten Pylon.

Der Heilige See: Hier wurden die Götterfiguren gewaschen

Der Heilige See misst 120 m × 77 m und liegt südlich des zentralen Tempelgebäudes. Er hat keine Zuleitungen und wird allein vom Grundwasser gespeist. Einst stand daneben ein kleines, überdachtes Gänsegehege, das durch einen Gang mit dem See verbunden war, denn die Gänse waren heilige Tiere des Amun. Die Priester verwendeten das Wasser, um die Götterfiguren zu waschen.

Der Tempel der Opet: Wo ein Gott wiedergeboren wird

Der Tempel der Opet wurde unter Ptolemaios VIII. in der Ptolemäerzeit erbaut. Über einen Aufgang in einem Kiosk mit vier Säulen gelangt man durch das Tor des ersten Pylons in den ersten Hof, in dem ein weiterer Kiosk mit vier Säulen steht. Der zweite Hof liegt etwas höher, vermutlich um den Urhügel darzustellen. Im hinteren Teil befinden sich das unterirdische Osirisgrab und eine Krypta. Hier vollzog sich die Metamorphose des Amun-Re, der als Osiris stirbt, in den Körper der Opet (Ipet-weret-Nut) eingeht und als Gott Chons wiedergeboren wird.

Der Tempel des Chons: Säulen und Barkenhalle

Am südlichen Rand des Amun-Bezirks, in Richtung Luxor, steht der Tempel des Chons, rund 80 Meter lang und 30 Meter breit. Er wurde in der 20. Dynastie unter Ramses III. begonnen und später von Ramses IV., Ramses XI. und Herihor fertiggestellt. Hinter dem großen Eingangspylon liegt der Säulensaal mit 28 Säulen. Im Hypostyl mit 8 Säulen befindet sich das Zentrum des Tempels, die Halle der Barke.

Der Tempel des Ptah

Dieser Tempel liegt im Norden des Amun-Bezirks. Er war ursprünglich von einer Mauer umgeben und ist als kleines, stimmungsvolles Heiligtum ein lohnender Abstecher abseits der Hauptachse. Die steinernen Teile sind weitgehend erhalten.

Das Freilichtmuseum: Ruhe abseits der Touristenströme

Wer chronologisch vorgehen möchte, beginnt seinen Besuch im Freilichtmuseum. Hier stehen die ältesten Vorgängerbauten, die in pharaonischer Zeit abgerissen wurden, um Platz für Neubauten zu schaffen, und deren Steine als Füllmaterial dienten. Die Wiederverwendung solcher Spolien hatte eine lange Tradition und war in den Augen der alten Ägypter nicht verwerflich, denn Teile älterer Gebäude gehörten weiterhin zum sakralen Kontext des Tempels.

Abgerissen wurden vor allem Kultkapellen, Stationskapellen und Barkenkioske. Diese kleinen Heiligtümer dienten als Zwischenstationen für die Prozessionen der Götterboote bei den großen Festen: Priester trugen die Boote mit den Götterstatuen auf Sänften und hielten an solchen Kapellen für bestimmte Gottesdienste an, bevor der Zug weiterging.

Bei Untersuchungen im Inneren der Pylonruinen fand man zahlreiche Reste dieser alten Heiligtümer. Archäologen setzten die Steinblöcke wieder zusammen und rekonstruierten Teile der antiken Bauten. Sie geben einen aufschlussreichen Einblick in die Baugeschichte, denn für Besucher ohne archäologische Vorbildung ist es schwer nachzuvollziehen, wie sich die Tempelstadt entwickelt hat und wie sie zu verschiedenen Zeiten aussah.

Das Freilichtmuseum erreicht man vom großen Hof zwischen dem ersten und zweiten Pylon durch das Nordtor. Es kann einen zusätzlichen Eintritt kosten, doch das lohnt sich, zumal man abseits der großen Touristenströme unterwegs ist, die meist nur die Hauptachse von Karnak entlanglaufen.

Jetzt Platz sichern: Planen Sie Ihren Besuch in Ruhe und buchen Sie Ihren Karnak-Ausflug verbindlich über hurghada-urlaub.de.

Besucher-Guide: Rundgang, Tipps und praktische Infos

Der ideale Rundgang: Karnak in sechs Etappen

Die Anlage ist so weitläufig, dass ein Plan hilft. Eine mögliche Route, die sich an der Lage der Bauwerke orientiert:

  1. Erster Hof, Kiosk des Taharqa und Tempel Ramses’ III.: Hinter dem ersten Pylon steht rechts der fast vollständig erhaltene Tempel mit seinen Statuenpfeilern.
  2. Freilichtmuseum: Der Einstieg für alle, die Karnak chronologisch verstehen möchten. Der Zugang liegt am Nordtor des großen Hofes.
  3. Großer Säulensaal: Zwischen dem zweiten und dritten Pylon wartet das Highlight der Anlage. Planen Sie hier die meiste Zeit ein.
  4. Ach-menu: Der Festtempel Thutmosis’ III. mit dem Ort der Königsliste und den Sanktuaren für Sokar und Amun-Re.
  5. Heiliger See: Südlich des zentralen Tempelgebäudes lohnt eine Pause am Wasser, an dem einst die Götterfiguren gewaschen wurden.
  6. Südlicher und nördlicher Bereich: Der Tempel des Chons am südlichen Rand und der Tempel der Opet sowie der Tempel des Ptah runden den Besuch ab.

Tipps für Ihren Besuch

  • Beginnen Sie im Freilichtmuseum, wenn Sie die Entwicklung von Karnak chronologisch nachvollziehen möchten.
  • Nehmen Sie sich Zeit für den großen Säulensaal und betrachten Sie die Reliefs aus der Nähe.
  • Verlassen Sie die Hauptachse und entdecken Sie Orte wie den Tempel Ramses’ III. und den Heiligen See.
  • Verbinden Sie den Besuch mit dem Luxor-Tempel: Beide waren einst durch die Sphingenallee verbunden, etwa 2,5 bis 3 km voneinander entfernt.

Praktische Infos

  • Öffnungszeiten: in der Regel täglich ab 6:00 Uhr; Schließzeit je nach Jahreszeit etwa 17:00 bis 18:00 Uhr, im Ramadan früher. Bitte aktuell prüfen.
  • Besuchsdauer: Planen Sie für Karnak mindestens zwei bis drei Stunden ein.
  • Beste Zeit: früh am Morgen, wenn es kühler und ruhiger ist.
  • Eintritt: Der Preis ändert sich regelmäßig. Bei den Ausflügen von hurghada-urlaub.de sind die Eintrittsgelder laut Angebot inklusive; ein Zusatzeintritt, etwa für das Freilichtmuseum, kann gesondert anfallen. Fragen Sie dazu Ihren Ägyptologen.

Was Sie für Ihren Ausflug mitbringen sollten

  • Frühstückspaket: Bitte am Vortag an der Hotelrezeption bestellen, da die Abholung sehr früh am Morgen erfolgt.
  • Sonnenschutz: In den Tempelanlagen gibt es nur wenig Schatten.
  • Bequeme Turnschuhe: Sie legen auf unebenem Gelände weite Wege zurück.
  • Warme Kleidung im Winter: Ein Pullover oder eine Jacke ist in den frühen Morgenstunden sinnvoll.

Karnak und der Luxor-Tempel: Zwei Heiligtümer, ein Weg

Karnak und Luxor gehören zusammen. Beide Tempel dienten der Verehrung des Amun, beide gehören zum UNESCO-Welterbe, und in der Antike verband sie die Sphingenallee. Der Tempel des Chons am südlichen Rand des Amun-Bezirks liegt in Richtung Luxor-Tempel.

Wer beide Stätten besucht, versteht besser, wie eng Religion, Macht und Architektur im alten Theben verflochten waren: Die Prozessionen führten von einem Heiligtum zum anderen, und der Weg dazwischen war selbst Teil des Kultes.

Karnak als Teil einer Luxor-Tagestour von Hurghada

Von Hurghada aus lässt sich Karnak gut in einem Tagesausflug nach Luxor erleben. Die Strecke beträgt etwa 280 Kilometer, und je nach Variante dauert der Ausflug rund 14 bis 15 Stunden. Neben Karnak stehen typischerweise diese Stationen auf dem Programm:

  • Nilfahrt mit dem Motorboot: Eine entspannte Pause zwischen den Besichtigungen, bei der Sie die Landschaft am Fluss genießen.
  • Mittagessen im Restaurant: Beim privaten Ausflug mit Blick auf den Nil.
  • Memnon-Kolosse: Zwei nebeneinanderstehende Kolossalstatuen aus Quarzit, die König Amenophis III. aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. auf seinem Thron zeigen. Einschließlich Sockel sind sie noch heute rund 18 Meter hoch.
  • Tal der Könige: Im alten Ägypten als Sechet-aat, „das große Feld“, bekannt und die größte Begräbnisstätte der Pharaonen. Sie besichtigen drei ausgewählte Gräber. Hier entdeckte Howard Carter 1922 das weitgehend unversehrte Grab des Tutanchamun, dessen Besuch in der Regel ein Zusatzticket erfordert.
  • Terrassentempel der Hatschepsut: Ein Totentempel aus der 18. Dynastie, überwiegend aus Kalkstein errichtet, dessen Bau rund 15 Jahre dauerte und der durch seine außergewöhnliche Architektur auffällt.

Der Vorteil eines geführten Ausflugs: Ein deutschsprachiger Ägyptologe erklärt Ihnen die Zusammenhänge vor Ort, und Sie müssen sich weder um Transfer noch um Eintrittsgelder kümmern.

Häufige Fragen zu Karnak und zum Ausflug

Wo liegt der Karnak-Tempel?

In Karnak, rund 2,5 Kilometer nördlich von Luxor, direkt am Ostufer des Nils.

Wie lange wurde an Karnak gebaut?

Über rund 2.000 Jahre. Die ältesten sichtbaren Reste stammen aus der 12. Dynastie, erweitert wurde die Anlage bis in die Römerzeit.

Wie viele Säulen hat der große Säulensaal?

134 Säulen in 16 Reihen auf einer Fläche von 5.408 m².

Wie lange braucht man für Karnak?

Mindestens zwei bis drei Stunden; wer alle Bezirke und das Freilichtmuseum sehen möchte, plant mehr Zeit ein.

Was ist der Unterschied zwischen Karnak und dem Luxor-Tempel?

Karnak ist die riesige, über Jahrhunderte gewachsene Haupttempelanlage des Amun, der Luxor-Tempel ist das kleinere Heiligtum im Stadtzentrum. In der Antike verband sie die Sphingenallee.

Wie weit ist es von Hurghada nach Luxor?

Etwa 280 Kilometer. Planen Sie für den Tagesausflug rund 14 bis 15 Stunden ein.

Gibt es eine deutschsprachige Reiseleitung?

Ja, bei beiden Ausflügen von hurghada-urlaub.de begleitet Sie ein deutschsprachiger Ägyptologe.

Kann ich den Ausflug kostenlos stornieren?

Laut den Angebotsseiten auf hurghada-urlaub.de ist die Stornierung kostenlos. Die genauen Fristen finden Sie in den Buchungsbedingungen.

Jetzt buchen: Ihr Ausflug zum Karnak-Tempel mit hurghada-urlaub.de

Karnak lässt sich bequem an einem Tag von Hurghada aus besuchen. Auf hurghada-urlaub.de stehen dafür zwei Tagesausflüge nach Luxor zur Wahl, beide mit Karnak-Tempel, Tal der Könige, Hatschepsut-Tempel, Memnon-Kolossen, Nilfahrt, Mittagessen und deutschsprachigem Ägyptologen. Die Stornierung ist kostenlos.

Ausflug in der Kleingruppe mit dem Minibus

Mit maximal 6 Teilnehmern bleibt die Gruppe überschaubar. Der Preis beginnt bei 130 € pro Person.

  • Abholung gegen 04:30 Uhr am Hotel, Dauer ca. 14 Stunden
  • Fahrt im klimatisierten Minibus
  • Eintrittsgelder, Mittagessen im Restaurant und Versicherung inklusive

Jetzt buchen: Ausflug Hurghada–Luxor mit Minibus in der Kleingruppe

Privater Tagesausflug nach Luxor ins Tal der Könige

Sie sind ganz für sich unterwegs, besichtigen die Stätten abseits des Massentourismus und können den Ablauf auf Wunsch individuell anpassen.

  • Abholung gegen 05:00 Uhr am Hotel, Dauer ca. 15 Stunden, Strecke rund 280 km
  • Etwa 45-minütige Nilfahrt und Mittagessen in einem Restaurant mit Nilblick, Softgetränke während der Tour inklusive
  • Preis nach Teilnehmerzahl: von 300 € pro Person für Alleinreisende bis 95 € pro Person bei 7–8 Teilnehmern; Kinder von 6 bis 11 Jahren zahlen 60 €, Kinder bis 5 Jahre reisen kostenfrei

Jetzt buchen: Privater Tagesausflug von Hurghada nach Luxor ins Tal der Könige

Preise laut Angebotsseiten, Stand 31.10.2026. Änderungen vorbehalten.

Fazit: Karnak erzählt eine Geschichte, die nie endet

Karnak ist mehr als eine Sehenswürdigkeit zum Fotografieren. Es ist ein offenes Buch aus Stein, geschrieben von Königen über rund 2.000 Jahre hinweg: von der kosmischen Ordnung der Maat über den Ehrgeiz der Pharaonen bis zu Steinen, die abgerissen wurden und durch Archäologen neues Leben erhielten. Ein Besuch reicht oft nicht aus, doch er verändert garantiert den Blick auf das alte Ägypten.

Ihr nächster Schritt: Buchen Sie jetzt Ihren Ausflug zum Karnak-Tempel auf hurghada-urlaub.de und erleben Sie die größte Tempelstadt Ägyptens mit eigenen Augen.

Passend zum Thema

Ausflüge, die dazu passen

2 Tage Luxor & Kairo per Flug ab Hurghada Private Tour
Hurghada Ausflüge

2 Tage Luxor & Kairo ab Hurghada per Flug | Private Tour

Zwei Tage, zwei der bedeutendsten Reiseziele Ägyptens: Beim privaten 2 Tage Ausflug von Hurghada nach Luxor und Kairo per Flug sehen Sie die Pyramiden von Gizeh, die Sphinx und die Schätze des Ägyptischen Museums ebenso wie das Tal der Könige, den Totentempel Ramses’ III. in Medinet Habu und den gewaltigen Karnak-Tempel in Theben. Durch die […]

5,0
Privater Luxor Ausflug ab Hurghada Tal der Könige
Hurghada Ausflüge

Privater Tagesausflug von Hurghada nach Luxor ins Tal der Könige

Der private Tagesausflug von Hurghada nach Luxor ins Tal der Könige verbindet die wichtigsten Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes an einem Tag – ganz ohne Verkaufsveranstaltungen. Sie besichtigen den Karnak-Tempel, die Königsgräber im Tal der Könige, den Terrassentempel der Hatschepsut und die Memnon-Kolosse. Eine Nilfahrt mit dem Motorboot und ein Mittagessen mit Blick auf den Fluss sorgen […]

5,0
Hurghada Ausflüge

2 Tagestour nach Assuan- Abu Simbel ab Hurghada

Kurz erklärt: Diese 2-Tagestour von Hurghada nach Assuan und Abu Simbel verbindet beide Ziele in einem Programm: Am ersten Tag besuchen Sie Philae-Tempel, Unvollendeten Obelisken und Assuan-Staudamm, am zweiten Tag die Felsentempel von Abu Simbel. Dazu gehören eine Übernachtung mit Halbpension im 4-Sterne-Hotel in Assuan, ein deutschsprachiger Ägyptologe und alle Transfers im klimatisierten Fahrzeug. Der […]

Kairo Tagesausflug ab Hurghada mit dem Flugzeug
Hurghada Ausflüge

Kairo Tagesausflug ab Hurghada mit dem Flugzeug – Pyramiden, Museum & Khan el-Khalili

This day trip to Cairo from Hurghada by plane combines the capital’s three most famous attractions in one day: the Pyramids of Giza, the Egyptian Museum, and the historic Khan el-Khalili bazaar. The domestic flight saves you the long journey, allowing you to spend more time at your destination. On the Giza Plateau, your Egyptologist […]

5,0
Themenseiten

Beliebte Zusammenstellungen

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Noch Fragen zu Ihrem Ausflug?

Schreiben Sie uns auf Deutsch – wir antworten in der Regel innerhalb einer Stunde und beraten Sie ehrlich, welcher Ausflug zu Ihnen passt.